1000 Gäste aus Wirtschaft, Show und Politik strömten zur exklusiven TOP PARTY in die Alte Schmelz
1000 hochkarätige Gäste aus Wirtschaft, Politik, Handel, Gesellschaft, Kultur, Gesundheit, Medien und Sport trafen sich am Freitag, 27. Januar 2012 in der beeindruckenden Kulisse der Industriekathedrale „Alte Schmelz“ in St. Ingbert. Hier konnte Elke Schumann, Verlegerin des TOP MAGAZIN SAARLAND, gemeinsam mit Hallen-Chef Roman Hoffmann, auch zahlreiche Fernseh-Stars begrüßen. So war neben Uwe Ochsenknecht, Christine Neubauer und Mark Keller auch Franziska van Almsick ins Saarland gereist. Die Sportlegende konnte den Tombola-Erlös über 12.735 Euro für den „Verein für Kinder e.V.“ in Empfang nehmen. Durch den Abend führte X-Faktor-Moderator Jochen Schropp. Auch zahlreiche Spitzenpolitiker der Region feierten mit, darunter Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), SPD-Chef Heiko Maas, Linken-Chef Oskar Lafontaine, Stephan Toscani (CDU), Dr. Christoph Hartmann und Oliver Lukcic (FDP) sowie CDU-Fraktionschef Klaus Meiser.
Die TOP PARTY gilt seit nunmehr 22 Jahren im Saarland als feste Größe im Society-Kalender und ist laut Gastgeberin Elke Schumann ein Dankeschön für Geschäftspartner und Anzeigenkunden des Magazins. Weitere Fotos, Podcasts und Infos auch im Internet unter www.energis.de, www.salue.de und www.facebook/topsaarland.de
Am Freitag, 27. Januar 2012 ist es wieder soweit. Dann heißt es: Vorhang auf zur TOP PARTY in der Alten Schmelz, St. Ingbert.
Eine Kulisse der Superlative: Die "Industriekathedrale Alte Schmelz" in St. Ingbert wird erneut Schauplatz der TOP PARTY. Am Freitag, 27. Januar 2012 werden rund 1000 handverlesene Gäste in der Mittelstadt erwartet, um gemeinsam mit Gastgeberin und TOP-Verlegerin Elke Schumann und Roman Hoffmann, Chef der THS-media, das exklusivste Event im Südwesten der Republik zu feiern. Die TOP PARTY findet seit dem Jahre 1990 einmal jährlich statt - und gilt als Dankeschön für die Anzeigenkunden und Geschäftspartner des TOP MAGAZIN SAARLAND. Auch zahlreiche Promis waren in den vergangenen Jahren bereits Gäste der TOP PARTY, u.a. Heiner Lauterbach, Erol Sander, Sabine Christiansen, Uschi Glas, Uwe Ochsenknecht, Jette Joop, Rudi Assauer, Ralf Bauer, Katja Flint, Thomas Heintze, Mariella Ahrens, Sophia Thomalla, Sonja Zietlow und Henry Maske.
Gastbeitrag von Mathias Beers, Vorstandsvorsitzender der Vereinigte Volksbank eG - meine VVB
Bereits 1986 sagte unser damaliger Arbeitsminister: „Denn eines ist sicher: die Rente“. Was Norbert Blüm allerdings nicht versprach, war die Höhe der gesetzlichen Rentenzahlung. Können wir tatsächlich davon ausgehen, dass wir im Alter durch die gesetzliche Rente eine solide und umfassende Grundsicherung erfahren? Oder wissen wir nicht alle längst, dass eigentlich das auf dem Generationenvertrag aufbauende System der gesetzlichen Rentenversicherung auch bei der demographischen Entwicklung an seine Grenzen stößt und zusätzliche Belastungen oder deutliche Einschnitte im Leistungsumfang auf uns zukommen werden.
Noch immer verschließen viele Menschen die Augen vor dieser Realität. Aber „Altersvorsorge“ ist ein Thema, das uns alle angeht und dem sich jeder widmen sollte - ja eigentlich widmen muss.
Banken werden derzeit oft sehr pauschal an den Pranger gestellt und es werden in der Öffentlichkeit leider alle Banken über einen Kamm geschoren. Aber gerade Volksbanken und Sparkassen, die ca. 85% der Marktanteile im klassischen Privat- und Firmenkundengeschäft auf sich vereinen, bilden das solide, vertrauenswürdige und wertkonservative Rückgrat unseres Wirtschaftslebens. Daher steht auch bei der Beratung zum Thema „Altervorsorge“ in der Vereinigten Volksbank – meine VVB – nicht der Produktverkauf im Vordergrund, sondern ein bedarfsorientierter Beratungsansatz, der zunächst die aktuelle Situation des Kunden beleuchtet, um dann die Lösungsalternativen aufzuzeigen, die für den jeweiligen Kunden ideal sind.
Mathias Beers: "Die richtige Mischung macht´s!"
Dabei sollte eine ideale Absicherung für das Alter aus einer Mixtur verschiedener Komponenten bestehen. Ein wesentlicher Grundpfeiler ist zum einen die eigene Immobilie, die möglichst bis zum Renteneintritt schuldenfrei und auf einem technischen optimalen Standard sein sollte. Das Saarland ist das Bundesland mit der höchsten Eigenheimdichte, aber dennoch gibt es etliche Kunden, die sich eine eigene Immobilie nicht leisen wollen oder auch nicht leisten können. Diese Kunden können über offene Immobilienfonds auch an der Wertentwicklung der Immobilien profitieren, wenn auch dies – wie überhaupt der direkte Immobilienerwerb - eine langfristige Anlageform sein sollte. Als zweite Komponente der Altersvorsorge kommt die Inhaberschuldverschreibung der VVB in Betracht, die zum einen in ihrer Höhe unbegrenzt garantiert ist – anders übrigens als bei den Privat– und Direktbanken – und zum anderen mit marktgängigen Zinsen ausgestattet ist. Privat- und Direktbanken locken hier meist nur mit scheinbar attraktiven Lockvogelangeboten, bei denen der Kunde aber nur einen kleinen Teil seines Geldes tatsächlich zum angebotenen Zinssatz anlegen kann und darüber hinaus auch nur dann, wenn er erstmalig dieses Geld zu dieser Direktbank transferiert. Inhaberschuldverschreibungen der VVB sind sicher, haben eine im vornherein befristete Laufzeit und nach Rückzahlung des Betrages durch die VVB am Laufzeitenende können Anschlussprodukte zu einem dann gültigen Marktzinssatz erworben werden. Die VVB wird bewusst keine Lockvogelangebote für Neukunden anbieten, da gerade in der Altersvorsorge Sicherheit vor kurzfristigem Gewinnstreben bei erhöhtem Risiko steht. Die Alternative dazu könnte eine Kapital-Lebensversicherung sein, die zum einen das Todesfallrisiko abdeckt, zum anderen aber auch eine garantierte Mindestverzinsung erbringt. Als dritte Komponente einer idealen Altersvorsorge steht die Aktienanlage im Mittelpunkt. Als Substanzwert auch geeignet für den Schutz vor erhöhter Inflation sollte allerdings die Aktienanlage im Idealfall als Diversifikation des eigenen Altersvorsorgeportfolios nur bis zum Renteneintritt genutzt werden – danach sollte dieser Teil in sichere, festverzinsliche Anlageformen (IHS, Wachstumszertifikate oder Festgelder der VVB) getauscht werden. Maximal 10 % des Vermögens, das man für das Alter anspart, sollte der Kunde in Edelmetalle anlegen, die langfristig Wertsteigerungen versprechen aber auch bei einer Direktanlage hohe Spannen zwischen dem An- und Verkaufskurs aufweisen.
All die eben geschilderten Formen der klassischen Altersvorsorge kommen aber nur für diejenigen Kunden in Frage, die sich dies leisten können und in ihrem Erwerbsleben genügend Rücklagen bilden können.
Ganz sicher aber für alle Kunden kommt die gesetzliche Förderung der Altersversorgung in Frage und es wäre in der Tat für jeden Kunden ein Frevel, der diese Förderung des Staates nicht annimmt und auf dieses „Geschenk“ verzichtet. Am Beispiel der in der VVB erhältlichen UniProfiRente möchten wir abschließend deutlich machen, dass dieses Produkt ein „Muß“ jeder Altersvorsorge ist. Experten von Stiftung Warentest begründen in der Zeitschrift Finanztest, Ausgabe Dezember 2010 ihren Rat zum Riester-Fondssparplan der Union Investment: „Die UniProfiRente/4P bietet bei positivem Börsenverlauf mit die höchsten Renditechancen aller Riester-Produkte.“
Die Altersvorsorgeabsicherung durch die Spezialisten der VVB garantiert den Kunden eine Beratung auf Augenhöhe von Mitarbeitern, denen das Wohl der Kunden am Herzen liegt und die sich dieser Aufgabe bereits hier vor Ort seit 114 Jahren verpflichtet fühlen und auch in den kommenden 100 Jahren als verlässlicher Partner in der Heimatregion agieren werden.
Urban Art - Das ist Kunst von der Straße. Für die Galerien dieser Welt. Einer der ambitioniertesten Vertreter dieser Szene ist Patrick Jungfleisch aus Saarbrücken. Seine größtenteils abstrakten und sehr expressiven Werke werden in namhaften Galerien zwischen New York, Paris und London hoch gehandelt. TOP MAGAZIN SAARLAND hat den Saarländer getroffen
Am Anfang waren die U-Bahn-Graffities in New York. Dann wendet sich RESO der Leinwand zu. Weil er möchte, dass seine Kunst "Bestand hat". Sein Stil ist zwar dem Graffiti-Writing verwurzelt, doch mit Spraydosen hat seine Technik nichts mehr zu tun. Evident wird jedoch seine Liebe zur Kalligraphie und "allem Kryptischen" - wie er selbst erzählt. Dennoch: Trotz aller Vielfalt an Techniken und Einflüssen behalten RESOS Arbeiten einen unverwechselbaren, rauen Charme.
Muss man haben! Die „Stilsicher21“-Jacken des Saarlouiser Mode-Designers Tim Kallenborn sind das „Must have“ der Saison
Nie waren sie so stilsicher wie heute! Kein Wunder: Promis wie Ross Anthony, VIVA-Moderatorin Michelle Monballin, Mental-Magier Farid („Next Uri Geller“) oder die „Magic Artists“ schwören auf Stilsicher21“. Hinter dem Mode-Label steht Tim Kallenborn (27) aus Saarlouis. Vor zwei Jahren ging der Designer mit seiner ersten Kollektion an den Start. Seitdem gilt der Newcomer als Shooting-Star der Fashion-Branche. Seine hippen Großstadt-Kreationen – vornehmlich Military-Jacken mit edlen Fell-Applikationen, Svarovski-Kristallen, Airbrush-Motiven und sogar Mini-Handschellen – vertreibt Kallenborn – ganz zeitgemäß im Internet. Mit Erfolg! Der lässige Mix aus Anarchie und Dekadenz kommt bei der Web-Community bestens an. Erfrischend unkonventionell ist auch seine aktuelle Kollektion: „wild vs religious“, die das biblische Thema „Zehn Gebote“ in zeitgemäße Mode-Insignien übersetzt. Der Clou: Jede einzelne Jacke oder Weste wird mit Airbrush-Pistole kunstvoll verziert. Bei so viel Handarbeit und Liebe zum Detail kann es schon mal vorkommen, dass bis zu 15 Arbeitsstunden in eine einzelne Jacke investiert werden. Die Preise – je nach Modell – variieren zwischen 399 und 2900 Euro. Im neuen Online-Shop „ww.stilsicher21.com“ finden sich neben Jacken auch Westen, Hemden, Blusen, Bags und Accessoires. Wer möchte, kann natürlich auch im „Stilsicher“-Shop in Saarlouis-Fraulautern vorbeischauen. Dort, in der Puhlstraße 1, können Sie gleich anprobieren und „ab Werk“ kaufen.
"Ich bin dann mal weg!"... TOP in Trance. Was Chefredakteur Sylvio Maltha im Zustand der Tiefen-Entspannung erlebte
„Schmeckt´s Dir nicht?“ Kellner Roberto legt besorgt die Hand auf meine Schulter. Vor mir auf dem Teller lächelt mich ein butterzartes Filet-Steak mit Pfeffersauce an. Garniert auf handgemachten Tagliatelle. Eigentlich mein Lieblingsgericht im Saarbrücker „Osteria I Latini“! Doch heute Mittag will sich der gewohnte Bärenhunger nicht so recht einstellen. Bereits nach drei Bissen lege ich das Besteck zur Seite – und verlange nach der Rechnung. Ob ich Roberto sagen soll, was mir den Appetit verschlagen hat? Lieber nicht. Wahrscheinlich wird er in schallendes Gelächter ausbrechen, wenn er erfährt, dass ich mich zwei Tage zuvor habe hypnotisieren lassen, um künftig Riesen-Portionen zu meiden. Eine mentale Magenverkleinerung sozusagen. Mein Ziel: Schluss mit „Sixpack im Speckmantel“. Idealgewicht, ich komme! Hypnose? Diesem Thema haftet naturgemäß die Aura des Geheimnisvollen an. Manch einer mag Hypnose auch einfach für Hokuspokus halten. Kein Wunder, angesichts der vielen fragwürdigen Zauber-Shows, in denen sich „Freiwillige“ zur Belustigung des übrigens Publikums zu willfährigen Deppen machen lassen. Dabei ist Hypnose eine Wissenschaft für sich. Und so alt wie die Menschheit selbst. Antike Bilder und Schriften zeigen, dass schon die ältesten Kulturvölker quer durch die Jahrtausende Hypnose kannten und anzuwenden wussten. Ob Sumerer, Ägypter, Inder, Griechen oder Römer, sie alle ließen sich in Trance versetzen, um ihre innersten Gedanken zu lenken und ihr Unterbewusstsein zu justieren. Nun also ich: Also, auf nach Hermeskeil. Zu Stephanie Brust. Die 48jährige ist einer der bekanntesten Hypnose- und Biofeedback-Therapeutinnen Deutschlands. Ein ganzes Dutzend gerahmter Urkunden an der Wand belegen ihre vielfältigen Qualifikationen. Seit 2008 ist die Pfälzerin sogar offizielles Mitglied der amerikanischen „National Guild of Hypnotics“ ist, dem renommiertesten Hypnose-Verband der Welt. Aus vielen Teilen der Republik und sogar aus dem europäischen Ausland und aus Übersee reisen Klienten mittlerweile in den Hunsrück, um sich den nötigen Mental-Kick abzuholen. Zunächst fragt mich Stephanie Brust, was ich mit Hilfe der Hypnose erreichen möchte. Möglich ist vieles. Rauchen abgewöhnen. Stress eindämmen. Besser schlafen. Flugangst überwinden. Selbstvertrauen gewinnen. Gelassener werden. Blutdruck senken. Migräne eliminieren. Ich entscheide mich gesündere Ernährung. Also: Schluss mit Süßigkeiten und zu viel Fleisch. Mehr Lust auf Obst, Gemüse und Vollkorn. Nun heißt es: Licht aus, Kerzen an. Ein Duft frischer Blumen durchzieht den schummrigen Raum. Ich liege auf einem watteweichen Riesen-Sofa. Aus dem CD-Player in der Ecke plätschern sanfte Wellness-Klänge. Langsam werde ich schläfrig. Frau Brust beginnt mit monotoner Stimme auf mich einzureden. „Deine Arme werden schwerer. Du versinkst immer tiefer. Langsam öffnet sich die Tür zu Deinem Unterbewusstsein…“. Wohlige Wärme durchströmt meinen Körper. Die Reise beginnt… Erst nach einer dreiviertel Stunde bin ich zurück im Hier und Jetzt. 190 Euro kostet so eine Sitzung. Ob´s geholfen hat? Mehr dazu in der aktuellen Herbst-Ausgabe des TOP MAGAZIN SAARLAND. Jetzt am Kiosk. Oder einfach abonnieren: Telefon 0681-967 490. 4 Ausgaben für nur 15 Euro! (Abo ist jederzeit kündbar!)
Rex Gildo und Mary Roos waren da. Udo Jürgens und Peter Kraus. Und Heck und Heintje sowieso. Nein, wir sprechen nicht von „Berlin“ und der „ZDF-Hitparade“. Sondern von Quierschied und dem Tanzcafé Thomé. Hier, in der ehemaligen Konditorei von Otto und Lilly Thomé gaben sich seit den 60er Jahren die Granden des deutschen Schlagers die Klinke in die Hand. Sogar Gilbert Bécaud und Penny McLean schauten in der beschaulichen Bergarbeiter-Gemeinde vorbei.
Wie´s dazu kam? Weil sich der Tanz-Treff seit Mitte der 60er Jahre zum Kult entwickelt hatte. Damals, so erinnert sich der heute 74-jährige Otto Thomé, entstanden in Amerika die ersten Diskotheken. Ohne Live-Band, dafür aber mit einem Disc-Jockey, der die neuesten „heißen Scheiben“ via Mikro ansagte und die Platten-Nadeln zum Glühen brachte. „Das machen wir auch!“, entschloss sich der Ex-Konditormeister, ließ eine Verstärker-Anlage bauen und engagierte den Band-Musiker Fred Wagner als ersten Disc-Jockey. Thomé: „Der konnte gudd schwätze, sprach Englisch und wusste, wie man die Leute auf die Tanzfläche bringt.“ Die Skepsis unter Branchen-Kennern war indes groß. „Ihr, mit Eurer Dosenmusik – Das läuft kein halbes Jahr!“, so die einhellige Prognose. Von wegen!
Kein Wunder: Hier war immer was los! Die Geburtsstunde der Erlebnisgastronomie. Unvergessen, als bei einer „Western-Nacht“ Tony Marshall in Cowboy-Montur – und hoch zu Ross – in die Disco reiten sollte. Ein Plan, der leider fehlschlug, da Tonys Pferd scheute und mitsamt dem Schlager-Barden durch halb Quierschied galoppierte. In die Disco war das Pferd nach dieser Aktion nicht mehr zu bewegen – Tony Marshall stapfte zu Fuß Richtung Bühne...
Erstmals vor größerem Publikum sang hier auch die kleine Nicole. Als 13-jähriges Mädchen gewann sie in „Thomés Tanzcafé“ einen Nachwuchs-Wettbewerb. Wer hätte damals geahnt, dass sie nur wenige Jahre später den Grand Prix gewinnen sollte...
Beginnen wir unsere „Sternfahrt“ bei Jean-Claude Lamaze vom „Au Pampre d´Or“ in Metz. Seit 24 Jahren empfängt der Sterneköche seine Gäste wie Freunde. Kochen ist für Jean-Claude Lamaze kein Hochleistungswettbewerb. Er liebt es, sich Zeit mit seinen Gästen zu lassen, mit ihnen zu sprechen, mit ihnen die kleinen und die großen Freuden zu teilen: „Ich sage den jüngeren Köchen immer: Eure Gäste müssen euch kennen, ihr müsst euch zeigen und mit ihnen reden.“ Das Restaurant „Au Pampre d’Or“ bietet dazu gutbürgerliche Küche auf höchstem Niveau: kleine handgeformte Maultaschen mit Waldpilzen, schottische Lachskoteletts oder zartes Filet vom jungen Reh - das ganze gepaart mit einer exquisiten Weinkarte.
Bleiben wir in Metz und gehen weiter zum „Place de Chambre“. Hier funkelt die Perle des Restaurants „L’Ecluse“ von Éric Maire und seiner Gattin Emmanuelle. Der in Metz geborene Sternekoch öffnete die Tore zu seiner Küche vor elf Jahren. Zuvor lernte er seine Kunst in den Wanderjahren, die ihn von Korsika über die Alpen bis nach Paris geführt haben. Die gesammelten Erfahrungen haben den innovativen Stil von Éric Maire geprägt, und ihn nach Metz zu seinen Ursprüngen zurückgeführt. Die Liebe und die Leidenschaft für das Essen und das Kochen sind in den zarten Kinderjahren von der Mutter vermittelt worden: „Sie beherrschte die Kunst der Schmortöpfe“, erinnert sich Éric Maire, der als Lothringer aus seiner Liebe zum Meer und zum Atlantik kein Geheimnis macht: „Ich liebe die Bretagne, ich verbringe dort jeden Urlaub. Jedes Mal freu ich mich auf die Fischer, die ich dort kenne. Es sind Freunde, die mich auch immer gerne mit auf ihre Boote nehmen. Sie haben mir den Geschmack des Meeres und die Liebe zur See vermittelt.“
Seine bretonischen Freunde haben ihn auch die Kunst der Zubereitung der Ormeau gelehrt, eine Langmuschel mit edlem Fleisch. Heute ist dies eine der beliebtesten Spezialitäten von Éric Maire, die in zarten Scheiben in der eigenen Muschel serviert werden. Éric Maire liebt es, sich in seiner Küche die Zeit zu nehmen, die besonderen Dinge heranreifen zu lassen: „Wenn ich eine Schweinshaxe 80 Stunden bei 60 Grad garen lasse, um sie danach mit einer Gänseleber zu verfeinern, entsteht ein Kunstwerk, das buchstäblich auf der Zunge zergeht.“
Besuchen wir das Hotel „La Citadelle“ mit seinem Sterne-Restaurant „Le Magasin aux vivres“ – nur wenige Schritte von der Metzer Esplanade entfernt. Der Werdegang von Christophe Dufossé ist eine Reise durch Frankreichs berühmteste Sterneküchen. Während der olympischen Winterspiele 1992 in Albertville ist Christophe Dufossé Soßenchef im Viersterne Hotel „Byblos des neiges“ in Courchevel, bevor er weiter gen Süden nach Antibes zieht, wo er im Viersterne Hotel „Cap Eden Roc“ für die Zubereitung der Fische verantwortlich ist. In Basel im Fünfsterne Hotel „Euler“ wird er schon mit 26 Jahren stellvertretender Küchenchef und führt 18 Mitarbeiter. Die Reiselust von Christophe Dufossé trägt ihn Anfang der Neunziger gar bis auf die Antillen.
Mit einer Küchen-Équipe von 15 Mitarbeitern entführt Christophe Dufossé seine Gäste auf eine Entdeckungsreise durch die Welten der Sinneserlebnisse. „Manchmal, wenn ich einen Blick in die Küche riskiere und sie beim Arbeiten beobachte“, sagt seine Gattin Delphine, „habe ich den Eindruck, dort spielen ein paar Kinder und amüsieren sich.“
Die Kochkunst von Christophe Dufossé ist die Suche nach neuen Erlebnissen, gepaart mit einer strengen Technik. Manchmal komme er sich vor wie ein jonglierender Alchimist, erklärt der Sternekoch mit einem Lächeln: „Wie stelle ich eine Kartoffel gerade auf einen Teller ohne Hilfsmittel? Wie bekomme ich ein Blatt Spinat durchsichtig und bewahre gleichzeitig seinen Geschmack und seinen Biss? Ganz einfach: üben, üben, üben, und noch mal probieren eben“.
Wir fahren weiter nach Luxemburg. Im tiefen „Grund“ liegt das „Restaurant „Mosconi“. Am Fuß der Festungsmauern treffen wir Ilario Mosconi. Der 50-jährige Nord-Italiener eröffnete sein Restaurant vor acht Jahren. Mit 13 war er aus Brescia nach Luxemburg gekommen: „Ich habe ein wenig die Sprache gelernt und dann sehr schnell angefangen, in der Gastronomie zu arbeiten, um meinen Eltern beim Geld verdienen zu helfen.“ Ilario Mosconi ist ein Autodidakt, er arbeitete sich in verschiedenen Gaststätten vom Saal bis zur Küche vor. Heute ist er Sterne-Koch – zurecht! Die Karte ist frisch und luftig wie eine mediterrane Brise. Alles duftet nach der sonnigen Heimat Mosconis: „Etwas anderes kommt mir nicht in die Küche. Die italienische Gastronomie war der Ursprung der französischen Kochtradition, die Renaissance fand zuerst in Italien statt.“
Als echter Gourmet-Palast im Herzen der Luxemburger Altstadt gilt das „Clairefontaine“. Arnaud Magnier ist vor 38 Jahren im französischen Burgund geboren. Er war jahrelang in Paris tätig, bevor ihn der Zufall in die großherzogliche Hauptstadt am Fuß des historischen „Place Clairefontaine“ führte: „Nach unserem Engagement in Paris wollten wir etwas ganz Neues machen“, erinnert sich Arnaud Magnier. „Wir haben uns in den Vereinigten Staaten beworben, auch in Südafrika hatten wir Projekte, und auf einmal besuchten wir das „Clairefontaine“, und es war Liebe auf den ersten Blick.“
Der Burgunder meidet vergängliche Trends. Der „Wildhase königlicher Art“, eines der Lieblingsrezepte von Arnaud Magnier, verdeutlicht diese Philosophie: „Ich arbeite an diesem Gericht auf der Basis des Rezepts, das in den dreißiger Jahren von der hohen Pariser Gastronomie entwickelt wurde.“
Ebenfalls in der historischen Altstadt Luxemburgs liegt das Restaurant „Le Bouquet Garni“. Der Weg führt über eine restaurierte Pflasterstein-Gasse hinter den großherzoglichen Palast zu einem Gebäude, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Das Innenleben des Restaurants vermittelt den Gästen das Flair eines gemütlichen Burgsaals. Thierry Duhr ist viel in Europa rumgekommen, bevor er sich endgültig im Großherzogtum niedergelassen hat. „Ich gebe gerne zu, dass mich die mediterrane Küche wohl am meisten beeinflusst hat. Ihre Frische, ihre Leichtigkeit, die Vielfältigkeit der Zutaten und der Gewürze sind für mich unerreicht.“ Ein erster Stern belohnt die Kunst von Thierry Duhr schon drei Jahre nach der Eröffnung des „Bouquet Garni“. Das Genuss-Gen hat er von seiner Mutter geerbt: „Sie war eine hervorragende Köchin. Sie hat uns mit sehr viel Liebe bekocht, ihre Gerichte haben diese Liebe gelebt.“
Einer der beliebtesten Adressen für deutsche Gourmets ist die Moselregion und ihr Herzstück Trier. Herrliche Landschaften, eine Weinbautradition, die auch in Frankreich viele Anhänger kennt und eine Küche, die keine Wünsche offen lässt: In diesem Kleinod für Naturliebhaber und Feinschmecker findet sich das „Becker’s“ in Trier-Olewig. Wolfgang Becker, 39 Jahre jung, betreibt hier ein Weingut, ein Restaurant und ein Hotel, die aus der elterlichen Winzerei gewachsen sind: „Meine Eltern haben ihren Gästen zu den Weinen aus eigener Herstellung auch manchmal etwas zu Essen gereicht.“ Wolfgang Becker hat den elterlichen Betrieb zu einem gastronomischen Gesamterlebnis ausgeweitet. „Ich habe als Kind früh mitangepackt und bin so in dieser Aufgabe hineingewachsen, wobei mich die Küche, die dampfenden Töpfe, die verschiedenen Düfte am meisten fasziniert haben.“
Zu guter Letzt: das „Gästehaus Erfort“ in der Mainzer Straße, Saarbrücken. In der weißen Villa warten auf die Gäste Bretonischer Hummer à la Plancha mit Pfifferlingen und Koriander, Taube in der Salzkruste gegart mit gebackenen Kartoffeln und Trüffeljus, Rehbockrücken mit Quitte, Entenleber und Haselnussmilch und vieles mehr. Gastgeber Klaus Erfort ist Koch aus Leidenschaft: „Es hat mich während des Schulpraktikums gepackt“ seitdem sind 20 Jahre vergangen. „Man kann diesen Beruf nicht erlernen, der innere Antrieb und das Talent machen den Unterschied.“ Das Jahr 2007 hat den Saarländer gekrönt, und sein Ruf strahlt weit über die Landesgrenzen hinaus: „Wir haben 19 von 20 Punkten bei Gault-Millau bekommen, wurden zum Koch des Jahres gewählt und bekamen vom Michelin-Guide den dritten Stern.“ Mit 35 Jahren steht der Starkoch aus Saarbrücken erst am Anfang seiner Karriere.
Mehr zum Thema "Genuss und Gastlichkeit" - im aktuellen TOP MAGAZIN SAARLAND!
Ihr Wissen hat die junge Unternehmerin aus dem Bereich der Gastronomie und durch mehrere Studienreisen durch Schottland und der dortigen Destillerien. Rund 500 Sorten Malt Whiskies, Raritäten und Sammlerstücke führt die „Whisky-Fee“ im Sortiment. Ob torfiger „Ardbeg“ oder milder „Glen Keith“: In gemütlicher Club-Atmosphäre können Sie hier in Ruhe schottische und irische Schätze probieren und erwerben. Dabei bewegen sich die Flaschen-Preise mit dem goldig-öligen Preziosen von 30 Euro bis „open end“.
Dass man einen Whisky nie „auf ex“ und möglichst ohne Eiswürfel oder gar Soda trinkt – All dies und mehr lernen Anfänger, Fortgeschrittene und echter Kenner bei regelmäßig stattfindenden „Tastings“ – kleinen Probier-Runden, in denen wir mit Uta Johannsen-Groh in die Aromen-Welten des Whiskys eintauchen.